US-Truppenabzug aus Deutschland beschäftigt Nato

Die US-Pläne, Truppen aus Deutschland abzuziehen, beschäftigen nun auch die Nato. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will darüber ab Mittwoch bei Gesprächen mit den Verteidigungsministern der Bündnisstaaten diskutieren.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (Bild: Nicholas Kamm/AFP)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (Archivbild: Nicholas Kamm/AFP)

Das Thema sei für die ganze Allianz relevant, sagte Stoltenberg. So seien Stützpunkte wie die US-Luftwaffenbasis in Ramstein (Rheinland-Pfalz) zuletzt unerlässlich für die amerikanischen Einsätze in Afghanistan, im Irak und im Nahen Osten gewesen. Eine klare Verurteilung der Pläne gab es von Stoltenberg aber nicht.

US-Präsident Donald Trump hatte am Montag offiziell bestätigt, dass die Zahl der US-Soldaten in Deutschland auf 25.000 reduziert werden soll. Derzeit sind rund 34.500 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Mit einem Teilabzug der US-Truppen will Trump Deutschland für die aus seiner Sicht weiterhin zu geringen Verteidigungsausgaben bestrafen.

dpa/okr