Amazon setzt Polizei-Kooperation bei Gesichtserkennung aus

Der US-Konzern Amazon will seine Gesichtserkennungssoftware für mindestens ein Jahr nicht mehr der Polizei zur Verfügung stellen. Als Grund nennt Amazon ethische Bedenken.

Gesichtserkennung (Bild: Pixabay)

Illustrationsbild: Pixabay

Forscher kritisierten die Technologie in der Vergangenheit, weil sie bei nicht-weißen Gesichtern mehr Fehler mache. Bisher hat Amazon seine Software verteidigt, nun aber reagiert der Konzern und erklärt, man erwarte von der US-Politik entsprechende Gesetze.

Erst Anfang dieser Woche hatte die Firma IBM den kompletten Rückzug aus dem Geschäft mit Gesichtserkennungssoftware angekündigt. Man wolle nicht, dass die Technologie für rassistische Diskriminierung verwendet wird.

dpa/jp

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