Polizei in Los Angeles untersagt vorerst Würgegriff

Die Polizei in Los Angeles hat eine umstrittene Festnahmemethode mit sofortiger Wirkung ausgesetzt.

Der Würgegriff, bei dem die Blutzufuhr zum Gehirn unterbunden wird, dürfe zunächst nicht mehr angewandt werden. Das teilte die Polizeibehörde der Stadt mit.

Außerdem werde er zunächst auch aus dem Trainingsprogramm für Polizeibeamte verbannt. Gelten solle dieses Moratorium bis zur Vorlage eines Untersuchungsberichts.

In seiner Mitteilung ging das Police-Department nicht ausdrücklich auf die aktuellen US-Proteste gegen Polizeigewalt ein. Bereits am Freitag hatte Kaliforniens Gouverneur Newsom angekündigt, den Würgegriff verbieten zu wollen. Ähnliche Bemühungen gibt es vielerorts in den USA.

dpa/cd

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