Mindestens 40 Tote bei Flugzeugabsturz in Pakistan – drei Überlebende

Bei dem Absturz der Passagiermaschine in einem Wohngebiet in Pakistan sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens drei Menschen haben den Absturz am Freitag überlebt, wie ein Sprecher der Luftfahrtbehörde mitteilte.

Flugzeugabsturz in Pakistan (Bild: Asif Hassan/AFP)

Helfer bergen eine Leiche aus den Trümmern (Bild: Asif Hassan/AFP)

An Bord waren 91 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder. Die Passagiermaschine stürzte wenige Minuten vor der Landung in Karatschi in einem Wohngebiet ab.

Der Airbus A320 der Pakistan International Airline war auf dem Weg von der östlichen Stadt Lahore nach Karatschi. Kurz vor dem Absturz habe der Pilot dem Tower technische Probleme der Maschine berichtet, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte. Funksprüche deuteten auf ein Versagen eines Triebwerks der Maschine hin.

Augenzeugen berichteten lokalen Fernsehsendern, dass sie das Flugzeug um den Flughafen kreisen sahen, bevor es in dem Wohngebiet abstürzte. Das Militär und die Polizei sperrten das Gebiet ab. Verletzte aus den Trümmern eingestürzter Gebäude wurden in das Jinnah-Krankenhaus von Karatschi gebracht, wo der Notstand ausgerufen wurde, sagte der Arzt Seemin Jamali.

Premierminister Imran Khan drückte den Opfern und Familien sein Beileid aus. „Schockiert und betrübt über den PIA-Absturz“, schrieb Khan auf Twitter. Er kündigte eine umgehende Untersuchung an.

Der Absturz erfolgt eine Woche nach der Entscheidung der pakistanischen Behörden, den Flugverkehr im Inland wieder aufzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie sind internationale Flüge in das südasiatische Land noch bis Ende des Monats ausgesetzt.

dpa/belga/km

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