Vier Tote in Spanien durch Sturmtief „Gloria“

Das Sturmtief "Gloria" mit starken Winden, eisigen Temperaturen und heftigen Schneefällen hat Teile von Spanien weiterhin fest im Griff. Betroffen ist vor allem der Osten des Landes. Insgesamt vier Menschen sind der Kaltfront bereits zum Opfer gefallen.

Sturmtief "Gloria" über Spanien (Bild: Raymond Roig/AFP)

Bild: Raymond Roig/AFP

Erst ab der Wochenmitte sollte das Sturmtief abflauen. Vor allem rund um die Küstenstadt Valencia mussten auch am Dienstag wieder Dutzende Straßen sowie mehrere Häfen gesperrt werden. Auch der Zugverkehr war in Teilen unterbrochen. Insgesamt sei für 200.000 Schüler in verschiedenen Landesteilen der Unterricht ausgefallen, hieß es. Besonders viele Schulen blieben in Katalonien und der Region Valencia geschlossen.

Das Sturmtief macht sich auch in Südfrankreich bemerkbar. Im Département Pyrénées-Orientales an der spanischen Grenze wurden zahlreiche Straßen gesperrt. Die Behörden warnen vor Überschwemmungen und Glätte. Medienberichten nach waren Tausende Haushalte ohne Strom, mancherorts gab es Erdrutsche. Nach Angaben des französischen Wetterdiensts wird in Höhenlagen ab 500 Metern mit erheblichen Schneemengen gerechnet, in den Ebenen wird noch bis Donnerstag heftiger Regen erwartet.

dpa/km