Sturmtief „Gloria“ wütet in Ostspanien – zwei Tote

Schnee und Unwetter haben im Osten von Spanien Stromausfälle, Zugverspätungen und Rekordwellen ausgelöst.

Sturmtief "Gloria"; Menschen kämpfen am La Malvarrosa in Valencia gegen den Wind (Bild: Jose Jordan/AFP)

Sturmtief "Gloria"; Menschen kämpfen am La Malvarrosa in Valencia gegen den Wind (Bild: Jose Jordan/AFP)

Besonders betroffen waren die Region rund um die Küstenstadt Valencia und die Balearen-Inseln. In der Gemeinde Gandia nahe Valencia sei ein 54-jähriger Obdachloser in der Nacht offenbar erfroren, berichteten spanische Medien.

In Nordspanien war bereits am Sonntag ein Mann ums Leben gekommen, als er Schneeketten aufziehen wollte und dabei von einem Kleintransporter erfasst wurde. Der Fahrer hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über den Lieferwagen verloren.

An der Küste der Insel Dragonera südwestlich von Mallorca wurden laut staatlichem Wetterdienst Aemet Rekordwellen von knapp acht Metern gemessen – der bisherige Höchstwert lag dort bei sechs Metern, die im Januar 2017 verzeichnet wurden. Auf Mallorca selbst fielen an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden um die 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Mehrere Bäche traten über die Ufer

dpa/km

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