Rentenreform: Frankreichs Premier macht Schritt auf Gewerkschaften zu

Der französische Premierminister Philippe hat sich vor neuen Verhandlungen mit den Gewerkschaften über die Rentenreform gesprächsbereit gezeigt.

Streik in der Ölraffinerie Grandpuits-Bailly-Carrois (Bild: Martin Bureau/AFP)

Streik in der Ölraffinerie Grandpuits-Bailly-Carrois (Bild: Martin Bureau/AFP)

Ihm sei ein gerechtes System wichtig und er schlage deshalb ein einheitliches Renteneinstiegsalter vor, sagte Philippe dem Radio-Sender RTL.

Er sei aber bereit, den Gewerkschaften zuzuhören. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, dass die Franzosen insgesamt länger arbeiteten.

Philippe kündigte auch an, die Ölraffinerien im Land durch die Polizei schützen zu lassen. Die Gewerkschaft der Chemie-Branche hat zu einem viertägigen Streik aufgerufen.

Wie France Info berichtet, werden derzeit sieben von acht Raffinerien bestreikt. Auch die Mitarbeiter im Hafen von Le Havre in der Normandie sind im Ausstand.

dpa/jp

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