Unwetter in Südfrankreich fordert Tote

Bei heftigen Regenfällen im Süden Frankreichs sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Bei einem Hubschrauberabsturz starben drei Einsatzkräfte des Zivilschutzes.

Überschwemmte Straße im Département Alpes-Maritimes

Mandelieu-la-Napoule im Département Alpes-Maritimes (Bild: Valéry Hache/AFP)

Drei Angehörige des französischen Zivilschutzes sind in der Nacht zu Montag beim Absturz ihres Hubschraubers in der Nähe von Marseille ums Leben gekommen. Die Männer waren im Einsatz zur Unterstützung der Bevölkerung.

In der Hafenstadt Fréjus kam Medienberichten zufolge eine Frau ums Leben. Sie sei weggespült worden, als sie nach ihren Pferden im Stall habe sehen wollen.

In Saint-Paul-en-Forêt, ebenfalls in der Präfektur Var, kam ein Hirte ums Leben, als er versuchte, mit einem Geländewagen eine Furt zu überqueren, um nach seiner Herde zu sehen.

Am Montag galt für die Départements Var, Vaucluse und Bouches-du-Rhône noch eine erhöhte Warnstufe. Weil die Böden bereits gesättigt seien, könnten sie nicht mehr Wasser aufnehmen, erklärte der Wetterdienst.

dpa/cd

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