IS-Chef al-Bagdadi getötet

Der Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in Syrien getötet worden.

IS-Chef al-Bagdadi im Aprim 2019 (Bild: Al-Furqan Media/AFP)

IS-Chef al-Bagdadi im Aprim 2019 (Bild: Al-Furqan Media/AFP)

Al-Bagdadi sei gestorben, als er bei bei einer Operation von US-Spezialkräften in Nordwest-Syrien eine Sprengstoffweste zur Detonation gebracht habe, sagte Trump.

Der irakische Geheimdienst behauptet, er habe den USA geholfen, al-Bagdadi aufzuspüren. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldet, dass sich der Sondereinsatz nördlich von Idlib ereignet habe.

Eine endgültige Bestätigung durch DNA-Tests und biometrische Überprüfungen steht allerdings noch aus.

Der Aufenthaltsort des bereits mehrfach für tot erklärten IS-Chefs war unbekannt. Noch vor wenigen Monaten ging die von den USA geführte Anti-IS-Koalition in einem Bericht davon aus, dass sich noch zwischen 14.000 und 18.000 IS-Angehörige im früheren Herrschaftsgebiet der Extremisten zwischen Syrien und dem Irak aufhalten sollen. Mittlerweile sind IS-Ableger in zahlreichen Ländern aktiv.

vrt/dpa/sh/rkr

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