Frankreichs Innenminister räumt Fehler vor Pariser Messerattacke ein

Nach dem Messerangriff in der Pariser Polizeipräfektur hat Frankreichs Innenminister Christophe Castaner eingeräumt, dass es Fehler bei der Erkennung der Radikalisierung des Tatverdächtigen gegeben hat.

Frankreichs Innenminister Christophe Castaner

Archivbild: Clement Mahoudeau/AFP

Es habe offensichtlich Schwachstellen gegeben, sagte Castaner in einem Interview mit dem Fernsehsender TF1.

Forderungen nach seinem Rücktritt als Minister wies er zurück. Es müsse nun daran gearbeitet werden, wie Radikalisierung besser erkannt werden könne.

Der Angreifer hatte sich den Anti-Terror-Ermittlern zufolge 2015 gegenüber einem Kollegen zustimmend zu dem islamistischen Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ geäußert. Das sei aber nicht gemeldet und vermerkt worden, so Innenminister Castaner.

Der Polizeimitarbeiter hatte am Donnerstag vier seiner Kollegen in der Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt mit einem Messer getötet und war dann erschossen worden.

dpa/mh

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