EZB zieht alle Register: Höhere Strafzinsen und Anleihenkäufe

Die Europäische Zentralbank, EZB, stemmt sich mit allen Mitteln gegen die Konjunkturschwäche: Banken müssen künftig noch höhere Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank parken.

Hauptsitz der Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main (Bild: Daniel Roland/AFP)

Hauptsitz der Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main (Bild: Daniel Roland/AFP)

Außerdem steckt die Notenbank frische Milliarden in Anleihen. Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstagmittag in Frankfurt.

Damit verschärft die Zentralbank zum Ende der Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi ihre ultralockere Geldpolitik noch einmal. Die Amtszeit des Italieners endet am 31. Oktober 2019.

Der Leitzins, der seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent liegt, bleibt unverändert auf diesem Niveau.

dpa/est

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