Unicef erinnert mit Mahnmal an getötete Kinder in Konfliktzonen

Mit mehreren Tausend in Reihen aufgestellten Schulrucksäcken hat das Kinderhilfswerk Unicef in New York an getötete Kinder in Konfliktzonen erinnert.

Die Installation auf einem Rasen vor dem UN-Hauptgebäude erinnert an Grabsteine auf einem Soldatenfriedhof. Laut Unicef soll jeder der türkisblauen Rucksäcke den sinnlosen Verlust eines jungen Menschen symbolisieren. Anlass der Aktion ist die Generalversammlung der Vereinten Nationen Mitte September.

Nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen sind im vergangenen Jahr bei gewaltsamen Konflikten weltweit 12.000 Kinder getötet oder verstümmelt worden – und damit so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Sammlung von Daten durch die Vereinten Nationen vor 20 Jahren.

dpa/jp

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