Kaschmir-Krise: Pakistan schließt militärische Option aus

Pakistan plant im Konflikt um die Kaschmirregionen keine militärische Reaktion. Man prüfe politische, diplomatische und rechtliche Optionen, sagte Außenminister Shah Mehmood Qureshi.

Islamabad werde sich bald an den UN-Sicherheitsrat wenden und würde auch eine Vermittlung etwa der Europäischen Union in dem Konflikt begrüßen, sagte Qureshi bei einer Pressekonferenz in Islamabad am Donnerstag. Der Luftraum über Pakistan solle geöffnet bleiben.

Wenige Stunden vorher hatte Eisenbahnminister Sheikh Rashid Ahmed erklärt, die einzige Zugverbindung nach Indien werde vorübergehend eingestellt. Zuvor hatte bereits das Nationale Sicherheitskomitee mitgeteilt, Islamabad werde seine diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland erheblich einschränken. Zudem wolle man den bilateralen Handel mit Indien aussetzen und bilaterale Abkommen überprüfen.

Die indische Regierung hat angekündigt, der Region Jammu und Kaschmir den Sonderstatus zu entziehen, der der Region unter anderem eine eigene Verfassung und eine eigene Flagge garantiert. Pakistan beansprucht das Gebiet auch und bezeichnet den Vorgang als illegal.

dpa/km

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