Gericht: Zwei Milliarden Euro Glyphosat-Strafe für Bayer zu hoch

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann in einem weiteren Prozess um Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter mit einer Senkung der Strafe rechnen.

Flaggen des deutschen Chemie-Riesen Bayer am 28.2.2018 in Leverkusen

Bild: Patrik Stollarz/AFP

Ein Gericht in Oakland teilte mit, dass die insgesamt rund zwei Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro), die eine Geschworenen-Jury einem Rentnerpaar zugesprochen hatte, über den verfassungsrechtlich angemessenen Rahmen hinausgehe. Das Gericht legte 250 Millionen Dollar als Obergrenze fest.

Für Freitag ist eine Anhörung angesetzt, in der sich die beiden Streitparteien nochmals zu dem vorläufigen Urteil äußern können.

dpa/sh

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