Appell: G20 muss Klimawandel energisch angehen

Vor dem G20-Gipfel im japanischen Osaka hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision die großen Wirtschaftsmächte aufgerufen, entschlossener gegen den Klimawandel und andere Krisen vorzugehen.

Kinder seien besonders betroffen. Schon heute müssten bereits 25 Millionen Menschen nach UN-Angaben vor den Auswirkungen des Klimawandels fliehen. Eine globale Strategie sei nötig, sagte ein Sprecher von World Vision.

Er übte scharfe Kritik an der Uneinigkeit der G20. Die Gruppe verliere dadurch an Relevanz. Neben dem Klimawandel müssten auch der mangelnde Zugang zu Gesundheitssystemen, zu Trinkwasser und der sexuelle und militärische Missbrauch von Kindern angegangen werden.

Xi Jinping trifft Abe und Moon

Als einer der ersten Staats- und Regierungschefs ist Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Osaka eingetroffen. Vor Beginn der gemeinsamen Beratungen wollte Xi Jinping zunächst mit dem gastgebenden japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe sowie mit Südkoreas Präsidenten Moon Jae In zusammentreffen. Nach Xi Jinpings erstem Besuch vergangene Woche in Nordkorea dürfte es dabei um die Bemühungen um eine Beseitigung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms gehen.

Mit Spannung wird das Treffen am Samstag mit US-Präsident Donald Trump über den seit einem Jahr anhaltenden Handelskrieg erwartet. Beobachter haben wenig Hoffnung auf einen Durchbruch, sondern erwarten höchstens eine Art „Waffenstillstand“.

dpa/sh

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