G20 wollen gegen Plastikmüll im Meer vorgehen

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen gegen die Verunreinigung der Gewässer durch Plastikmüll vorgehen.

Eine Plastiktüte treibt im Roten Meer - jährlich landen 30 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren

Illustrationsbild: Mike Nelson/AFP

Ihre Umweltminister stimmten am Sonntag einem entsprechenden Maßnahmenplan zu, wie die gastgebende japanische Regierung nach einem zweitägigen Treffen mitteilte.

Geplant sind konkrete Maßnahmen gegen Meeresabfälle, allerdings nur auf freiwilliger Basis. So sollen bewährte Verfahren zur Müllvermeidung geteilt, Innovationen gefördert und die wissenschaftlichen Überwachungs- und Analysemethoden verbessert werden.

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe sagte, er wolle, dass sein Land bei der Reduzierung des Plastikmülls in den Meeren weltweit führend wird – etwa durch die Entwicklung biologisch abbaubarer Stoffe.

orf/mh

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