Deutschland: Regierungspräsident wurde erschossen – Ermittler vermuten Verbrechen

In Deutschland ist der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke mit einem Schuss in den Kopf getötet worden - die Ermittler gehen von einem Verbrechen aus.

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke am 25.2.2012 (Bild: Uwe Zucchi/dpa/AFP)

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke am 25.2.2012 (Bild: Uwe Zucchi/dpa/AFP)

Der Schuss auf den 65-Jährigen sei nach bisherigen Erkenntnissen aus nächster Nähe abgefeuert worden, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Streiff am frühen Montagabend auf einer Pressekonferenz in Kassel. Es hätten sich keine Hinweise auf einen Suizid ergeben.

Eine heiße Spur gab es zunächst nicht. LKA-Chefin Sabine Thurau sagte: „Wir haben noch keine Hinweise auf Täter und vor allem noch nichts zum Motiv.“

Die Tatwaffe war den Ermittlungen zufolge vermutlich eine sogenannte Kurzwaffe, also beispielsweise eine Pistole oder ein Revolver. Die Staatsanwaltschaft Kassel leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Tötung ein. Ermittelt werde mit Hochdruck in alle Richtungen, hieß es.

dpa/est

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