Spannungen am Golf: Riad sieht Iran hinter Angriff auf Ölpipeline

Nach dem Drohnenangriff auf eine wichtige saudische Ölpipeline wachsen die Spannungen zwischen dem Königreich und seinem Erzfeind Iran.

Das sunnitische Saudi-Arabien machte seinen schiitischen Rivalen am Donnerstag für den Angriff verantwortlich. Es handle sich um einen vom Regime in Teheran angeordneten und von den jemenitischen Huthi-Rebellen ausgeführten Terrorakt.

Flugzeuge der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition bombardierten außerdem die von den Huthis kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa. Den Rebellen zufolge kamen bei den Luftangriffen mindestens sechs Menschen ums Leben. Das Gesundheitsministerium in Sanaa erklärte, zudem seien mehr als 50 Menschen verletzt worden.

Die Spannungen in der Region hatten bereits in den vergangenen Tagen zugenommen. Das US-Verteidigungsministerium entsandte unter anderem einen Flugzeugträger und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten mit der Begründung, es gebe Hinweise auf iranische Angriffe gegen US-Truppen. Die USA und ihr enger Verbündeter Saudi-Arabien werfen dem Iran vor, Unruhe zu stiften und den Terrorismus zu unterstützen.

dpa/est

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