Suche nach Ursache des Busunglücks von Madeira geht weiter

Der deutsche Außenminister Heiko Maas hat sich auf Madeira mit Überlebenden des schweren Busunglücks getroffen. Er besuchte ein Krankenhaus in Funchal, in dem noch 17 Verletzte behandelt werden.

Blumen am Unglücksort in Madeira

Bild: Miguel Riopa/AFP

„Wir setzen alles daran, dass die Verletzten gesund werden und sobald es möglich ist, nach Deutschland überführt werden“, schrieb der SPD-Politiker auf Twitter.

29 Menschen waren ums Leben gekommen, als ein Reisebus mit Deutschen an Bord von der Fahrbahn abkam und einen Hang hinunterstürzte.

Überlebende haben ein Bremsversagen als wahrscheinliche Unfallursache bezeichnet. Die Behörden warnten vor vorschnellen Urteilen. Der verletzte, portugiesische Busfahrer konnte bislang nicht befragt werden.

Maas hatte auf Madeira auch seinen Kollegen Augusto Santos Silva getroffen, die Unglücksstelle besucht und einen Kranz niedergelegt.

Portugal hat wegen des Unglücks eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Am Freitagnachmittag soll es einen Gedenkgottesdienst für die 29 Todesopfer geben.

dlf/dpa/jp

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