29 Tote bei schwerem Busunglück auf Madeira

Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira sind 29 Menschen ums Leben gekommen. 27 wurden verletzt.

Bild: Stringer/AFP

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Bei den Opfern des Busunglücks handelt es sich um Deutsche. Das teilte das Hotel in dem Ort Caniço mit, in dem die Touristen wohnten. Sie stammten demnach aus verschiedenen Teilen der Bundesrepublik.

Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa hatte zuvor schon erklärt, dass wohl alle 29 Toten aus Deutschland stammten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bestürzt auf den Busunfall reagiert. Merkel erklärte, sie denke mit Trauer an die Toten und Verletzten und alle anderen, die von dem fürchterlichen Unglück betroffen seien.

Das Unglück ereignete sich gegen 18:30 Uhr in der Gemeinde Caniço, östlich der Hauptstadt Funchal. Der Fahrer des Reisebusses hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle verloren, war von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus gestürzt.

Die Unglücksursache ist noch unklar. Medien spekulieren über einen Ausfall der Bremsen. Für die Insel Madeira wurden drei Tage Trauer angeordnet.

Bild: Rui Silva/AFP

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dpa/jp

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