Fridays for Future: Demonstrationen in 2.000 Städten weltweit

In mehr als 100 Ländern haben Hunderttausende Schüler für mehr Klimaschutz demonstriert. Weltweit sind zu den sogenannten "Fridays for Future" Jugendliche in mehr als 2.000 Orten auf die Straße gegangen.

Klima-Demo in Brüssel: "Auch die Dinosaurier dachten, sie hätten Zeit" (Bild: Emmanuel Dunand/AFP)

Klima-Demo in Brüssel: "Auch die Dinosaurier dachten, sie hätten Zeit" (Bild: Emmanuel Dunand/AFP)

Die Streikwelle startete in der Nacht in Neuseeland und Australien. In Neuseelands Hauptstadt Wellington versammelten sich ebenso Tausende von Schülern wie in der ostaustralischen Stadt Cairns, wo die Auswirkungen des Klimawandels das große Korallenriff Great Barrier Reef bedroht.

In Paris folgten mehrere Tausend Menschen dem Aufruf der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ rund um Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg. Sie versammelten sich vor dem Panthéon und marschierten anschließend durch die Stadt. Auch in anderen Städten Frankreichs wie Lyon, Rouen oder Clermont-Ferrand protestierten Schüler für einen besseren Klimaschutz.

In Berlin versammelten sich laut Polizei bis zu 20.000 Menschen. In Köln kamen rund 10.000 Menschen zusammen. In ganz Deutschland gingen 300.000 Demonstranten auf die Straße.

Bei den Fridays-for-Future-Demonstrationen fordern Schüler seit Wochen die Politik auf, mehr für Klimaschutz zu tun. Allerdings gibt es an den Protesten auch Kritik, weil sie während der Unterrichtszeit stattfinden.

Klimastreik der Schüler auch in Belgien

dpa/rkr/km

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