Nato beschließt Aufnahme von Nordmazedonien

Die Nato hat die Aufnahme der künftigen Republik Nordmazedonien beschlossen - trotz russischer Kritik. Vertreter der 29 Bündnisstaaten unterzeichneten gemeinsam mit Außenminister Nikola Dimitrov das sogenannte Beitrittsprotokoll.

Nordmazedoniens Außenminister Nikola Dimitrov

(Nord)Mazedoniens Außenminister Nikola Dimitrov (Archivbild: Robert Atanasovski/AFP)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von einem „historischen Ereignis“. Um die Aufnahme des Balkanstaates abzuschließen, müssen jetzt noch die nationalen Ratifizierungsverfahren abgeschlossen werden. Dies dürfte im Jahr 2020 der Fall sein. Die Nato wird dann 30 Mitglieder haben. Bis dahin wird Mazedonien bereits als Beobachter an fast allen Bündnissitzungen teilnehmen können.

Der Nato-Beitritt Mazedoniens wird möglich, weil sich das Land nach einem jahrelangen Streit mit Griechenland bereit erklärt hat, seinen Namen in Nordmazedonien zu ändern. Die Regierung in Athen hatte dies gefordert, weil auch eine nordgriechische Provinz Mazedonien heißt und Gebietsansprüche befürchtet wurden.

dpa/est

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