Athen: Parlament legt Namensstreit um Mazedonien bei

Das griechische Parlament hat das Abkommen zur Überwindung des Streits um den Namen Mazedoniens gebilligt. Demnach wird die frühere jugoslawische Teilrepublik Mazedonien künftig "Nordmazedonien" heißen.

Griechische Fahne vor dem Parlament in Athen (Bild: Louisa Gouliamaki/AFP)

Griechische Fahne vor dem Parlament in Athen (Bild: Louisa Gouliamaki/AFP)

153 Abgeordnete votierten für das Abkommen. 146 stimmten dagegen. Es gab eine Stimmenthaltung. Dies teilte das Parlamentspräsidium mit.

Das Parlament in Skopje hatte den Vertrag bereits vor zwei Wochen gebilligt.

Seit der Unabhängigkeitserklärung Mazedoniens blockierte Griechenland den Beitritt des Nachbarlandes zur Nato und zur EU. Als Grund hatte Athen angegeben, man befürchte Gebietsansprüche Mazedoniens auf die griechische Region Makedonien.

Nationalisten in beiden Ländern hatten bis zuletzt gegen diese Vereinbarung protestiert.

dpa/rkr/mg

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