Bergung der Container aus der Nordsee verzögert sich

Vor gut einer Woche hat der riesige Frachter "MSC Zoe" n der Nordsee fast 300 Container verloren. In der Zwischenzeit sind an den Küsten einige Container und verschiedenste Gegenstände angespült worden. Aber die meisten Container sind noch in der Nordsee.

Ein niederländischer Schlepper bringt einen der Container zum Hafen von Lauwersoog (Bild: Remko de Waal/ANP/AFP)

Niederländischer Schlepper mit einem der Container der MSC Zoe am 8. Januar auf dem Weg zum Hafen von Lauwersoog (Bild: Remko de Waal/ANP/AFP)

Die Bergung von knapp 300 Containern aus der Nordsee nach der Havarie des Frachtschiffes „MSC Zoe“ verzögert sich. Die niederländischen Bergungsschiffe konnten noch nicht zum Einsatzgebiet auslaufen, sagte eine Sprecher des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft am Freitag in Den Haag.

Ob die Bergung noch am Freitag starten kann, war nach Aussagen des Sprechers noch unklar. Ursprünglich sollten zunächst Container an der Ems-Mündung nahe der deutschen Grenze geborgen werden.

Eines der Bergungsschiffe war wegen schwieriger Wetterbedingungen noch nicht aus Norwegen eingetroffen. Bei einem zweiten war die technische Ausrüstung komplizierter als gedacht. Ein drittes kleineres Schiff sei ausgelaufen, es soll die genaue Lage der Container im Wattenmeer feststellen.

Die Bergung wird vermutlich mehrere Monate dauern.

Das Containerschiff hatte auf dem Weg von Antwerpen nach Bremerhaven in der Nacht zum 2. Januar nach neuesten Angaben bei stürmischer See 291 Container verloren, darunter zwei mit gefährlichen Stoffen. Rund 20 waren an den Stränden angespült worden. Die meisten Behälter liegen auf dem Meeresboden nördlich der niederländischen Wattenmeerinseln, rund 20 wurden bei Borkum geortet.

dpa/est/lo/mh

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