Einigung auf Waffenruhe für Jemens strategisch wichtigen Hafen

Die Konfliktparteien im Jemen haben sich auf einen Waffenstillstand für die Hafenstadt Hodeida geeinigt. UN-Generalsekretär António Guterres sagte zum Abschluss der Friedensverhandlungen in Schweden, alle Kämpfer müssten sich aus der Stadt zurückziehen.

Jemen

Jemens Außenminister Khaled al-Yamani, UN-Generalsekretär António Guterres und Vermittler Mohammed Abdelsalam am 13. Dezember in Stockholm (Bild: Jonathan Nackstrand:AFP)

Stattdessen sollten dort neutrale Truppen stationiert und humanitäre Korridore geschaffen werden. Über Hodeida gelangt ein Großteil der benötigten Hilfslieferungen in den Jemen. Weil die Stadt seit Wochen hart umkämpft ist, war der Nachschub stark beeinträchtigt.

Die Friedensgespräche zwischen Huthi-Rebellen und jemenitischen Regierungsvertretern sollen Ende Januar fortgesetzt werden. Guterres würdigte die erste Gesprächsrunde als Ausgangspunkt für Frieden in dem Bürgerkriegsland.

Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen Anhänger der international anerkannten Regierung. Deren Truppen werden von einer von Saudi-Arabien geführten Koalition mit Luftangriffen unterstützt. Saudi-Arabien sieht in den Rebellen einen engen Verbündeten seines Erzfeindes Iran.

dlf/dpa/km

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