Ärzte ohne Grenzen: Regierungen sabotieren Rettung im Mittelmeer

Die Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen, Joanne Liu, hat den europäischen Regierungen eine Mitschuld für den Tod von Tausenden Menschen im Mittelmeer gegeben.

629 Flüchtlinge im Mittelmeergerettet

Archivbild: Louisa Gouliamaki/AFP

Sie sabotierten private Seenotretter vor der libyschen Küste und „verschwörten“ sich damit gegen Such- und Rettungsaktionen. Das sagte Liu auf der UN-Migrationskonferenz in Marrakesch.

Sie kritisierte auch das erzwungene Ende der Einsätze des Schiffes „Aquarius“, auf dem auch MSF an der Rettung Zehntausender Menschen seit 2016 beteiligt war. Leben zu retten, sei kein Verbrechen.

dpa/cd

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