Mehr als 70.000 Tote und Verletzte durch Bürgerkrieg im Jemen

Seit Ausbruch der Kämpfe im Bürgerkriegsland Jemen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 70.000 Menschen getötet oder verletzt worden. Darunter seien mehr als 9.000 Kinder, berichtete die Organisation am Montag in Genf.

Regierungstruppen in Hodeida (10. November, Bild: Stringer/AFP)

Regierungstruppen in Hodeida (10. November, Bild: Stringer/AFP)

Die WHO beruft sich auf Statistiken aus Krankenhäusern und Erste-Hilfe-Stationen. Sie verweist darauf, dass die Zahlen wahrscheinlich in Wirklichkeit deutlich höher liegen.

Im März 2015 begann eine von Saudi-Arabien geführte Koalition, Stellungen von Rebellen im Jemen zu bombardieren. Getroffen wurden aber auch Märkte, Gefängnisse, Schiffe und Krankenhäuser. Das UN-Menschenrechtsbüro geht davon aus, dass die meisten Opfer auf diese Bombardierungen zurückgehen.

dpa/jp

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