Friedensgespräche für den Jemen: Gefangenen-Austausch vereinbart

Zu Beginn der Friedensgespräche in Schweden haben sich die Bürgerkriegsparteien im Jemen auf die Freilassung von Gefangenen verständigt.

Der UN-Sondergesandte Martin Griffiths am 6.12.2018 mit jemenitischen Abgeordneten

Der UN-Sondergesandte Martin Griffiths am 6.12.2018 mit jemenitischen Abgeordneten (Bild: Stina Stjernkvist/TT News Agency/AFP)

Laut dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz sollen mindestens 5.000 Gefangene freikommen. Der UN-Sondergesandte Martin Griffiths sprach am Konferenzort in der Nähe von Stockholm von einem hoffnungsvollen Auftakt.

Griffiths will auch erreichen, dass der Flughafen der Hauptstadt Sanaa wieder genutzt werden kann. Ferner soll ein Waffenstillstand für den Hafen der Stadt Hodeidah geschlossen werden.

Durch den Krieg im Jemen ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln vielerorts zusammengebrochen. Mehr als acht Millionen Menschen hungern. Im Jemen kämpft die international anerkannte Regierung gegen die Huthi-Rebellen, die weite Teile im Norden des Landes sowie die Hauptstadt Sanaa kontrollieren. Die Regierung wird seit 2015 von einer saudisch geführten Koalition unterstützt.

dlf/km

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