Staatstrauer in Montenegro nach Zugunglück

Nach dem schwersten Eisenbahnunglück in der Geschichte Montenegros hat die Regierung eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. 41 Menschen wurden getötet und 184 weitere verletzt.

Gestern war ein Regionalzug in der Nähe der Hauptstadt Podgorica entgleist. Vier Waggons stürzten in eine tiefe Schlucht. Mindestens 14 der Verletzten sind noch in Lebensgefahr.
Die Opposition hat den Rücktritt der gesamten Regierung verlangt, die für den schlechten Zustand der Bahnstrecke verantwortlich sei.