VW muss in der Dieselaffäre eine Milliarde Bußgeld zahlen

In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen Volkswagen ein Bußgeld über eine Milliarde Euro verhängt. Die Behörde sieht es als erwiesen an, dass Verantwortliche ihre Pflichten verletzt haben.

VW

Bild: John MacDougall/AFP

Dadurch konnten zwischen 2007 und 2015 knapp elf Millionen PKW mit unzulässiger Software-Funktion weltweit verkauft werden. Für VW ergab sich dadurch nach Berechnungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein wirtschaftlicher Vorteil von 995 Millionen Euro.

Aus Wolfsburg hieß es am Mittwochabend nur, man werde das Urteil akzeptieren und keine Rechtsmittel einlegen. Man sehe darin einen weiteren wesentlichen Schritt zur Bewältigung der Dieselkrise und bekenne sich damit auch zu seiner Verantwortung.

dpa/mh

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