EU-Ratschef geht Trump nach Iran-Entscheidung scharf an

Nach dem Rückzug der USA aus dem Iran-Atomabkommen hat EU-Ratspräsident Donald Tusk US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert.

EU-Ratspräsident Donald Tusk

Bild: Elvis Barukcic/AFP

Bei einem informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs sagte Tusk, wenn man sich die jüngsten Entscheidungen von Präsident Trump anschaue, könne man denken: „Mit solchen Freunden, wer braucht da noch Feinde.“ Tusk forderte eine „geschlossene europäische Front“.

Bei dem Treffen in Sofia wird darüber beraten, wie das Iran-Abkommen auch ohne die USA noch zu retten ist. Dazu hatten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Dienstag Gespräche mit dem iranischen Außenminister Dschawad Sarif geführt und sich vorsichtig optimistisch gezeigt.

Der Iran zeigt sich grundsätzlich bereit, sich weiter an die Auflagen für sein Atomprogramm zu halten, verlangt aber dafür die im Abkommen zugesagten wirtschaftlichen Vorteile.

dpa/est

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