Aserbaidschan wählt neuen Präsidenten

In der autoritär regierten Republik Aserbaidschan im Südkaukasus hat die Präsidentenwahl begonnen. Amtsinhaber Ilham Aliyev gab am Mittwochmorgen in der Hauptstadt Baku seine Stimme ab.

Amtsinhaber Ilham Aliyev

Aserbaidschans Amtsinhaber Ilham Aliyev (Bild: Frederic Sierakowski)

Aliyev will sich für eine vierte Amtszeit bestätigen lassen. Sein Sieg gilt als sicher, seinen sieben Mitbewerbern werden keine realistischen Chancen eingeräumt. Bei der letzten Wahl 2013 hatte Alivey knapp 85 Prozent der Stimmen zugesprochen bekommen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat rund 280 Beobachter in die Ex-Sowjetrepublik geschickt. Die ursprünglich für Oktober erwartete Wahl war überraschend auf April vorgezogen worden. Die Opposition sieht darin eine Benachteiligung im Wahlkampf.

Aliyev regiert das an Öl und Gas reiche Land am Kaspischen Meer seit 15 Jahren. Menschenrechtler werfen ihm ein hartes Vorgehen gegen Kritiker und Oppositionelle vor.

Aliyev hatte die Macht von seinem Vater Heydar übernommen. 2016 hatte er die Amtszeit des Präsidenten mit einer Verfassungsänderung von fünf auf sieben Jahre erhöht.

dpa/est

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