„Time“ kürt Menschen hinter #MeToo-Bewegung zur „Person des Jahres 2017“

Das US-Magazin "Time" hat den Frauen und Männern, die mit der #MeToo-Bewegung das Schweigen über sexuelle Übergriffe gebrochen haben, den Titel "Person des Jahres 2017" verliehen.

#MeToo: Immer mehr Frauen berichten, dass auch sie Opfer von sexueller Belästigung geworden sind (Bild: pixabay/surdumihail)

Bild: Surdumihail/Pixabay

Auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe setzte die Zeitschrift Frauen wie Schauspielerin Ashley Judd, Sängerin Taylor Swift oder die Software-Entwicklerin Susan Fowler. Judd hatte gemeinsam mit anderen Frauen die Affäre um Filmproduzent Harvey Weinstein losgetreten, dem sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden.

Zur Entscheidung der „Time“-Redaktion sagte Chefredakteur Felsenthal: „Die mitreißenden Handlungen der Frauen auf unserer Titelseite gemeinsam mit Hunderten anderen sowie vielen Männern haben eine der schnellsten Veränderungen in unserer Kultur seit den 1960er Jahren freigesetzt.“

Seit Anfang Oktober sind zunehmend Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen namhafte Schauspieler, Politiker, Journalisten und andere Männer des öffentlichen Lebens bekannt geworden. Im Internet hatten weltweit insbesondere Frauen mit dem Hashtag #MeToo von sexuellen Übergriffen berichtet.

dpa/mh

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