Zahl der Erdbebentoten im Iran auf 530 gestiegen

Die Zahl der Erdbebentoten im iranisch-irakischen Grenzgebiet ist auf 530 gestiegen. Mehr als 8.000 Verletzte wurden im Iran gezählt. Auf irakischer Seite ist von sieben Todesopfern und einigen Hundert Verletzten die Rede.

Nach dem Erdbeben: In Sarpol-e Zahab müssen Einwohner in Zelten schlafen

Nach dem Erdbeben: In Sarpol-e Zahab müssen Einwohner in Zelten schlafen (Bild: Atta Kenare/AFP)

Seit dem schweren Erdstoß von 7,3 am Sonntagabend gab es bereits Dutzende Nachbeben, die die Menschen in Angst versetzen.

Nach Schätzungen sind bis zu 100.000 Frauen, Kinder und Männer obdachlos geworden. Noch sind nicht ausreichend Zelte in der Erdbebenregion eingetroffen. Das ist auch deshalb dramatisch, weil die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt sinken.

Irans Präsident Ruhani reiste am Dienstag in das Katastrophengebiet und versprach, die Regierung in Teheran werde alles tun, damit die zerstörten Städte und Dörfer bald wieder aufgebaut würden.

vrt/dpa/mh

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