Laschet rechnet mit Einigung bei Jamaika-Sondierungen

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) rechnet damit, dass die Unterhändler von Union, Liberalen und Grünen in Berlin trotz großer Konflikte zu Kompromissen finden.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet

Bild: John Macdougall/AFP

Er sei in den vergangenen Tagen zuversichtlicher geworden, weil das Klima in den Gesprächen angenehmer und sachlicher geworden sei, sagte Laschet im ZDF-Morgenmagazin. Bei den Gesprächen ist Laschet CDU-Verhandlungsführer für die Themen Energie/Kohle, Klima, Umwelt und Verkehr. Der Regierungschef wies darauf hin, dass es bei den Sondierungen bereits Kompromisslinien gebe, zum Beispiel bei dem besonders umstrittenen Thema Asyl und Einwanderung.

In Berlin ziehen die Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen am Freitag bei mehreren Treffen Zwischenbilanz der bisherigen Sondierungen. Ob wie erwartet schon erste konkrete Ergebnisse präsentiert werden können, ist offen.

Ab 16 Uhr soll die große Sondierungsgruppe mit mehr als 50 Unterhändlern über den Stand der Dinge sprechen. Zieldatum ist der 16. November. Dann will man voraussichtlich in einer Nachtsitzung ein gemeinsames Sondierungspapier erarbeiten, das Basis für die Entscheidung über einen Start der Verhandlungen für eine sogenannte Jamaika-Koalition sein soll.

dpa/sh

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