Akten zu Auschwitz-Prozess und Papyrusdokument Weltdokumentenerbe

Zwei herausragende Dokumente werden von der Unesco ins "Gedächtnis der Welt" aufgenommen. Eines davon beschreibt das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte.

Der Eingang zum Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau

Der Eingang zum Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Bild: Frank Leonhardt /AFP)

Die Akten und Tonbandaufnahmen des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses hat die Unesco am Montag als Weltdokumentenerbe ausgezeichnet. Dies teilte die deutsche Unesco-Kommission mit.

Die Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen des ersten Auschwitz-Prozesses vor dem Landgericht in Frankfurt am Main von 1963 bis 1965 belegen den von der Nazi-Diktatur betriebenen systematischen Massenmord im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Der Prozess gilt als entscheidend für die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Außerdem als Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde das in der Universitätsbibliothek Gießen aufbewahrte Papyrusdokument der „Constitutio Antoniniana“. Mit diesem Dokument verlieh der römische Kaiser Caracalla allen freien Bewohnern des Römischen Reichs das Bürgerrecht.

orf/dpa/rkr/est

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