Fast 2,5 Tonnen Kokain in Kolumbien beschlagnahmt

Im Norden von Kolumbien hat die Polizei fast 2,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Das Rauschgift sei im Hafen der Stadt Barranquilla an der Karibikküste in einem Container mit Holz entdeckt worden.

Der Container sollte nach Spanien verschifft werden. Das Rauschgift sei ein Beweismittel gegen eine Drogenbande, der man seit sechs Monaten auf der Spur sei, heißt es.

Nach Angaben der Vereinten Nationen war die Koka-Produktion in Kolumbien zuletzt deutlich gestiegen. Demnach erhöhte sich die Anbaufläche 2016 gegenüber dem Vorjahr um 52 Prozent auf 146.000 Hektar. Die mögliche Produktion stieg damit um 34 Prozent auf 866 Tonnen.

Ein Grund dafür dürfte sein, dass die kolumbianische Regierung wegen Gesundheitsbedenken den Einsatz von Herbiziden gegen Koka-Plantagen eingestellt hat.

dpa/cd

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