Wahlen in Slowenien wohl ohne Überraschungen

Das Euro- und Schengenland Slowenien hat am Sonntag turnusmäßig einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Der seit fünf Jahren amtierende Borut Pahor (53) kann nach allen Umfragen mit einem überwältigenden Sieg rechnen.

Sloweniens amtierdener Präsident Borut Pahor bei der Wahl

Sloweniens amtierdener Präsident Borut Pahor bei der Wahl

Es sei nur noch die Frage, ob er die absolute Mehrheit erzielt oder in drei Wochen in einer Stichwahl antreten muss, hieß es. Die Meinungsforscher sahen den Bürgermeister der Gemeinde Kamnik, Marjan Sarec (39), abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Die übrigen sieben Kandidaten galten als chancenlos.

Die Beteiligung der 1,7 Millionen Stimmberechtigten war gering. Sie sei noch niedriger ausgefallen als beim letzten Mal, teilte die staatliche Wahlkommission am Sonntag in Ljubljana mit. Damals hatten knapp 48 Prozent der Bürger ihre Stimme abgegeben.

Pahor gilt im Land als politisch unangefochten. Allerdings kritisierten die Medien, dass der Wahlkampf wegen fehlender Inhalte „entpolitisiert und trivial“ gewesen sei. Pahor war über 700 Kilometer durch das kleine Alpen-Adrialand gewandert, um den unmittelbaren Kontakt zu den Bürgern zu suchen.

dpa/est/km - Bild: Jure Makovec/AFP

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