Menschenrechtler: Mindestens 24 Tote nach Wahl in Kenia

Bei Protesten nach der hart umkämpften Präsidentschaftswahl in Kenia sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 24 Menschen getötet worden. 17 davon kamen nach Angaben der kenianischen Menschenrechtskommission in der Hauptstadt Nairobi ums Leben.

Proteste in Nairobi (12.8.)

Es sei ermittelt worden, dass die meisten Opfer von Polizisten erschossen wurden. Bei der Präsidentschaftswahl am Dienstag hatte sich Staatschef Uhuru Kenyatta mit mehr als 54 Prozent der Stimmen eine zweite Amtszeit gesichert.

Obwohl der Wahltag selbst weitgehend friedlich verlaufen war, kam es vor allem nach Verkündung des Ergebnisses am Freitag in einigen Teilen des Landes zu Protesten von Unterstützern der Opposition.

dpa/est - Bild: Carl De Souza/AFP

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