«Die Gesundheit unserer Ozeane zu verbessern, ist ein Test für unseren Multilateralismus und wir können es uns nicht erlauben, durchzufallen», sagte Guterres am Montag (Ortszeit) in New York. Er sei sich bewusst, dass es viele Hindernisse gebe. «Aber wir brauchen eine strategische Vision. Wenn wir die territorialen und rohstoffbedingten Interessen, die den Prozess schon viel zu lange blockieren, nicht überwinden, dann wird der Zustand unserer Ozeane sich weiter verschlechtern.»
Vertreter der Weltgemeinschaft wollen in New York noch bis zum Freitag darüber verhandeln, wie der Schutz der Meere verstärkt werden kann. Minister aus rund 85 Ländern und täglich bis zu 2500 Teilnehmer werden erwartet.
Diskutiert wird unter anderem, bis 2020 mindestens zehn Prozent der Küsten- und Meeresgebiete unter Schutz zu stellen. Außerdem soll illegaler Fischfang stärker bekämpft werden.
Für Belgien nimmt Außenminister Reynders an der Konferenz teil. Bei einem Treffen mit Guterres erörterte Reynders die Lage in Nahost sowie die Spannungen in mehreren Ländern Afrikas.
b/dpa/rkr/sh - Foto: Benoît Doppagne, belga