Demnach fielen die USA auf der Liste von 163 Ländern weltweit auf den 114. Platz im Bezug auf ihre Sicherheit. Das hat das US-amerikanische Institut für Wirtschaft und Frieden (IEP) mitgeteilt. Die USA büßten damit elf Plätze ein.
Wachsende Ungleichheit, eine erhöhte Wahrnehmung von Korruption sowie eine schwindende Pressefreiheit hätten zu dieser bedeutenden Verschlechterung in den USA beigetragen, hieß es dazu.
Nordamerika rangiert aber weiterhin als zweitfriedlichste Region hinter Europa. Island führt den Index als friedlichstes Land bereits zum zehnten Mal in Folge an, gefolgt von Neuseeland und Portugal auf den Plätzen zwei und drei.
Syrien rangiert zum fünften Mal in Folge auf dem letzten Platz. Die Lage in Afghanistan, im Irak, im Südsudan und im Jemen wird als nur wenig besser eingeschätzt.
Der Globale Friedensindex misst unter anderem den Einfluss von Konflikten, Terrorismus und die Beziehungen zu Nachbarländern. Insgesamt sei die Welt 2017 aber friedlicher geworden, sagen die Autoren des Berichts. 93 Länder verbesserten demnach ihre Sicherheitslage, 68 Länder verschlechterten sich.
dpa/sh - Bild: Dirk Waem (belga)