Nato tritt Anti-IS-Koalition bei

Die Nato wird formal und als Organisation der Koalition gegen die Terrororganisation IS beitreten. Das bestätigte der Generalsekretär des Bündnisses, Jens Stoltenberg. Vor allem die USA hatten im Vorfeld des Nato-Gipfels am Donnerstagnachmittag auf eine stärkere Einbindung der Allianz in den Kampf gegen IS im Irak und in Syrien gedrängt.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Nato-Hauptsitz in Brüssel (Archivbild)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Nato-Hauptsitz in Brüssel (Archivbild)

„Wir werden uns heute darauf verständigen, dass die Nato der Koalition gegen die Terrororganisation IS beitritt“. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bestätigte am Donnerstagmorgen das, was einige Medien schon am Mittwochabend unter Berufung auf die Nato-Botschafter gemeldet hatten.

Allerdings, so schränkte Stoltenberg ein, werde sich die Nato dann doch nicht an Kampfmissionen beteiligen. Vielmehr werde man logistische Hilfe leisten: mehr Luftaufklärung, verstärkter Austausch von Geheimdienstinformationen, mehr Luftbetankung.

Damit kommt die Nato den USA entgegen, die eine stärkere Einbindung der Allianz in den Kampf gegen IS gefordert hatten. Im Moment ist es ohnehin schon so, dass alle 28 Nato-Staaten an der Anti-IS-Koalition beteiligt sind.

Roger Pint - Bild: Emmanuel Dunand/AFP

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