Neue Details zu Anschlägen von München und Ansbach

Nach den Gewalttaten von Ansbach und München sind neue Details zu den Tätern bekannt geworden.

Die FAZ berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Täter von München habe offenbar ein rechtsextremistisches Weltbild gehabt. Der aus einer iranischen Familie stammende junge Mann hatte am Freitag neun Menschen und sich selbst erschossen. Die Ermittler gehen bisher von einem Amoklauf aus.

Der Attentäter von Ansbach hatte nach Angaben von Bayerns Innenminister Herrmann bis kurz vor dem Anschlag auf ein Musikfestival intensiven Chat-Kontakt mit einer unbekannten Person. Nach den jüngsten Erkenntnissen sieht es also danach aus, dass der Selbstmordattentäter von außen gesteuert wurde. Darauf deutet die Auswertung seiner Handy-Daten hin. In jedem Fall habe der Chatpartner maßgeblich Einfluss auf das Attentatsgeschehen genommen.

Zudem bestätigte der Minister, dass in der Unterkunft des Täters ein größerer Geldbetrag gefunden wurde. Herrmann nannte es unwahrscheinlich, dass sich der 27-jährige Syrer so viel Geld von seinem Taschengeld als Asylbewerber bei Seite legen konnte.

dpa/dlf/rkr

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