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24/7 geöffnet und mit großer Auswahl an Drogerie-Produkten: "Heiko" eröffnet Supermarkt in St. Vith

17.02.202616:05
  • Deutschland
  • St. Vith
das ehemalige Autohaus, in dem der Supermarkt eröffnet, ist rundum verglast
Der neue Supermarkt eröffnet in einem ehemaligen Autohaus (Bild: Robin Emonts/BRF)

An der Prümer Straße in St. Vith geht in dieser Woche ein besonderes Geschäftskonzept an den Start: Der neue "Heiko"-Supermarkt hat rund um die Uhr geöffnet, sieben Tage die Woche. Möglich macht das ein digitales Zugangssystem ohne klassisches Kassenpersonal. Für das Eifeler Unternehmen ist es der erste Markt in der Region – weitere könnten folgen.

Seit 2003 ist das Unternehmen Heiko mit seinen rollenden Supermärkten neben Deutschland und Luxemburg auch in der Eifel unterwegs, jetzt startet mit dem 24-Stunden-Supermarkt an der Prümer Straße ein neues Kapitel für das Unternehmen. Auf knapp 400 Quadratmetern kann man rund um die Uhr Besorgungen machen.

"Das ist für mich ein spannender Moment. Der Ursprung, um hier nach Belgien zu kommen, ist ja der Bereich Drogerieartikel. Die können wir hier zu deutlich günstigeren Preisen anbieten als die Mitbewerber. Das beruhigt mich ein bisschen", sagt Heiko-Geschäftsführer Oliver Hofrath.

Der Supermarkt kommt fast ohne Personal aus. Personal einsparen sei aber nicht das Ziel. "Es ist so, dass man gerne Personal einstellen würde, wenn man es bekommt. Die Erfahrung haben wir ja gerade bei unseren rollenden Supermärkten. Da könnten wir deutlich mehr machen, wenn wir das entsprechende Personal hätten."

Eine Person kümmert sich regelmäßig darum, dass die Regale mit den knapp 4.500 Artikeln gefüllt sind. Die neue Ware wird vom Lager der Firma in der deutschen Eifel angeliefert. Ansonsten ist der Kunde im Geschäft allein unterwegs.

Am Eingang muss man eine EC-Karte, Kreditkarte oder NFC-fähiges Handy scannen lassen. Danach kann man eintreten, einkaufen, die Produkte selbst scannen, bezahlen und den Laden wieder verlassen. Die Geschäftsfläche wird dabei logischerweise kameraüberwacht, dennoch beruht das Prinzip auch auf Vertrauen.

"Es ist schon so, dass ein gewisser Prozentsatz an Schwund dabei ist, aber den haben Sie auch in einem normalen Supermarkt. Man geht schon davon aus, dass der größte Teil der Kunden doch ehrlich ist und die Artikel ordentlich scannt."

Die Kasse, an der Kunden ihre Waren selbst scannen, können, zeigt auf dem Start-Bildschirm das Logo des Unternehmens des
Die Kunden scannen ihre Waren selbst ein (Bild: Robin Emonts/BRF)
links und rechts Regale mit Toilettenpapier und Papiertaschentüchern, im Hintergrund ein Regal mit Flaschen
Der Supermarkt setzt vor allem auf Drogerie-Artikel (Bild: Robin Emonts/BRF)
Ein von oben aufgenommenes Foto zeigt viele Regale im Supermarkt
Bild: Robin Emonts/BRF

Für Heiko-Geschäftsführer Oliver Hofrath ist es aktuell eine spannende Zeit. Mit der Eröffnung des ersten 24/7-Supermarktes in dem ehemaligen Autohaus in St. Vith wagt sich das Unternehmen auf ein neues, nicht ganz bekanntes Terrain. In Thüringen war Hofrath auf diese besondere Art der Supermärkte gestoßen. "Ich war mir dieses Projekt dort anschauen und hab hinter die Kulissen geblickt. Dann war der Beschluss relativ schnell klar, dass dieses Konzept auch zu uns passt."

Nach dem Supermarkt in St. Vith geht es für das Unternehmen in Pronsfeld auf deutscher Seite gleich weiter mit einem etwas kleineren Markt. Weitere Märkte könnten folgen, denn die Nachfrage sei in der deutschen Eifel groß. Jetzt liegt der Fokus aber erst mal auf St. Vith und den ersten 24/7 Supermarkt der Region.

Robin Emonts

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