Kabelwerk Eupen wieder Vorzeigeunternehmen

Vor 13 Jahren war das Eupener Kabelwerk noch ein Unternehmen in Schwierigkeiten. Ganz offenbar hat sich das Blatt wieder zum Guten gewendet. Der beste Beweis ist wohl, dass der neue deutsche Botschafter am Donnerstag bei seinem Antrittsbesuch in der DG auch das Kabelwerk besuchte.

Das Eupener Kabelwerk blickt zuversichtlich in die Zukunft. Das sagte der Präsident des Verwaltungsrates, Ritter Alfred Bourseaux, dem BRF am Donnerstag beim Antrittsbesuch von Botschafter Rüdiger Lüdeking. Das Familien-Unternehmen hat seit 2008 50 Millionen Euro in seine Infrastruktur investiert und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter, davon 850 am Standort Eupen. In diesem Jahr wurden zwölf neue Mitarbeiter eingestellt.

„Ich glaube wir sind jetzt in einer guten Situation. Dieses Jahr haben wir ein gutes Jahr und ich glaube wir können uns auf  dem Kabelmarkt behaupten. Die Zukunft des Kabelwerks sehe ich positiv und ich meine, wir hätten alles dazu getan, damit das sich auch weiter positiv entwickelt“, so Ritter Alfred Bourseaux.

Der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien, Rüdiger Lüdeking, hat am Donnerstag die Deutschsprachige Gemeinschaft besucht. Dabei traf er auf die Minister der Regierung in Eupen. Neben diplomatischen Gepflogenheiten stand auch der Besuch des Eupener Kabelwerks und einer bilingualen Klasse in Kelmis auf dem Programm. Ministerpräsident Oliver Paasch erklärte, Deutschland sei weiterhin ein wichtiger Kooperationspartner für die DG.

Rüdiger Lüdeking sagte, die Deutschsprachige Gemeinschaft liege ihm besonders am Herzen. Deshalb habe er sie auch als erste Gemeinschaft des Landes besuchen wollen: „Es war mir wichtig, relativ frühzeitig auch hierher zu reisen nach Eupen. Der Besuch hat mich sehr beeindruckt. Das, was die Deutschsprachige Gemeinschaft – eine kleine Gemeinschaft – hier aufgebaut hat, an Institutionen ist sehr beeindruckend und ich glaube, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft eine wichtige Brücke für eine Intensivierung der Beziehungen zwischen Deutschland und Belgien sein kann. Mir liegt auch sehr daran, dass wir die deutsch-belgischen Wirtschaftsbeziehungen, die bereits sehr eng sind, enger als es viele glauben, weiterhin pflegen und dort, wo sich Möglichkeiten ergeben, sie auch weiter nutzen.“

Text und Bilder: Manuel Zimmermann

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