AS Eupen ins Trainingslager nach Doha aufgebrochen

Am Samstagmorgen hat sich die AS Eupen auf den Weg ins katarische Trainingslager gemacht. Dort wartet unter anderem die Begegnung mit dem FC Bayern München auf die Schwarz-Weißen - für die Spieler sicher eines der Highlights in Doha. Kurz vor der Abreise haben wir uns mit AS-Direktor Christoph Henkel unterhalten.

AS-Direktor Christoph Henkel

AS-Direktor Christoph Henkel

Die AS Eupen ist am Sonntagmorgen ins Trainingslager in den Katar aufgebrochen. „Eigentlich sind mit Ausnahme der Dauerverletzen alle Spieler dabei – insofern hat man hier die Möglichkeit wieder von vorne zu starten und sich auf die Saison vorzubereiten“, erklärte AS-Direktor Christoph Henkel kurz vor der Abreise im BRF-Interview.

Aus dem aktuellen Kader sind also fast alle mit an Bord für die Reise nach Doha – auch Moussa Wague ist dabei. Der junge Senegalese kommt von der „Aspire Academy“ und ist der neueste Zuwachs der AS Eupen. „Wir dürfen von ihm nicht zu viel erwarten. Das ist ganz klar. Aber wir hoffen natürlich, dass er sich genau so schnell zurecht findet, wie seine Kollegen das vor ihm getan haben. Er bringt sicher viele gute Fähigkeiten mit und darauf freuen wir uns sehr. Wir sind sehr gespannt, wie er sich im Trainingslager schlagen kann“, so Henkel.    

Eines der Highlights in Doha wird sicher das Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern München am Mittwoch sein. „Ich denke schon, dass das etwas ganz Besonderes ist und dass das auch für die Spieler eine Ehre und Auszeichnung ist gegen Bayern-München – und auch gegen den FC Schanghai im Anschluss – spielen zu können. Alle freuen sich natürlich wahnsinnig auf dieses Spiel – keine Frage. Aber wir müssen auch unsere Ziele im Auge haben und die beginnen dann mit dem Pokalhalbfinale“, so Henkel.

„Wir haben 2016 ein unglaublich spektakuläres Fußball-Jahr in Eupen erlebt und haben uns damit die Voraussetzung geschaffen, im Halbfinale zu stehen. Und wer das Halbfinale erreicht, der will natürlich auch ins Finale kommen. Aber jeder ist sich bewusst, wie schwierig das ist – zumal zwei Spiele anstehen, ein Hin- und Rückspiel. Es ist ein Traum für jeden Fußballer ein Finale zu erreichen und deswegen denke ich auch, dass alle hochmotiviert sein werden.“

Die Ziele für 2017 sind jedenfalls klar definiert. „Es geht jetzt darum, dass wir unser Level und Niveau halten können, dass wir in der Saison möglichst lange für die ein oder andere Überraschung sorgen können und dass wir früh den Klassenerhalt für uns sichern können“, so Henkel.

Audiobeitrag

Christoph Henkel bei Christophe RamjoieMP3

cr/mg - Bild: Nicolas Lambert/BELGA

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