GrenzEcho will eigene Druckerei schließen

Künftig sollen sowohl die eigenen als auch die externen Druckerzeugnisse des GrenzEcho von Partner-Druckereien hergestellt werden. Die Mitarbeiter des GrenzEcho seien bereits offiziell über die Absicht unterrichtet worden.

Grenz-Echo in neuem Outfit

Grenz-Echo in neuem Outfit

Das GrenzEcho beabsichtigt, den Druck aller derzeitigen Produkte einzustellen. Das hat der geschäftsführende Direktor des GrenzEcho, Olivier Verdin, in einer Pressemitteilung angekündigt. Dieser Schritt bedeutet, dass künftig sowohl die eigenen als auch die externen Druckerzeugnisse von Partner-Druckereien hergestellt würden, unter anderem in der Rotationsdruckerei der Rossel-Gruppe in Nivelles. Rossel ist mit 50 Prozent Anteilen bei der GrenzEcho AG beteiligt.

Alle Mitarbeiter des GrenzEcho, allen voran die 14 direkt betroffenen Beschäftigten, seien bereits offiziell über die Absicht unterrichtet worden. Die größte Herausforderung der Direktion sei es, für die Mitarbeiter der Druckerei eine passende Lösung zu finden. Falls die Schließungsabsicht umgesetzt wird, soll ein Sozialplan verhandelt werden. Die Einstellung der Druckaktivitäten in Eupen soll noch im Laufe dieses Jahres erfolgen. Die Maßnahme, so Olivier Verdin, habe keinen Einfluss auf die Verteilung der Zeitung an die Abonnenten.

In der Begründung heißt es, Verwaltungsrat und Direktion des GrenzEcho möchten vorsorgen, bevor die GrenzEcho AG in eine Zwangslage gerät. Zurzeit stehe das Unternehmen noch auf gesunden Füßen.

mitt/rs - Archivbild: BRF

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