Trierer Theater prüft: Wie geht Theater mit wenig Geld?

Das unter Sparzwang stehende Trierer Stadttheater kämpft um seine Zukunft. Jetzt soll ein externes Beratungsunternehmen Wege aufzeigen, wie das Dreispartenhaus mit den massiven Einsparungen überleben kann.

Am Dienstag ist der Startschuss für die geplante Strukturanalyse «zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit» des Trierer Stadttheaters gefallen. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2013 vorlegt werden, sagte Triers Kulturdezernent Thomas Egger. Die hoch verschuldete Stadt Trier will beim Theater im Jahr 2012 rund eine Million Euro einsparen.

Gestrichen wurde unter anderem bei den Sachkosten für Produktionen und Künstler-Gasthonoraren. In der vergangenen Woche fiel auch ein Konzert aus Kostengründen dem Rotstift zum Opfer. Das Theater ging davon aus, dass der Sparkurs auch in den nächsten Jahren gefahren wird. Das Gesamtbudget beläuft sich in der laufenden Saison auf knapp 15 Millionen Euro.

Ein Berater verschafft sich derzeit einen Eindruck vom Trierer Theater. Auch der Zustand des im September 1964 bezogenen, mittlerweile dringend sanierungsbedürftigen Gebäudes erfordere eine Lösung in absehbarer Zeit, hieß es. Nach Angaben des Theaters könnte das Programm weiter zusammengestrichen werden, um Kosten zu sparen. Dies werde sich dann aber auch auf die Besucherzahlen auswirken.

lnw/fs

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