Rheinland-Pfalz: Jede elfte Weinprobe beanstandet

Die Weinkontrolleure in Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr weniger Wein aus dem Verkehr gezogen als in den Vorjahren. dennoch sei rund jede elfte Weinprobe beanstandet worden, sagte Weinbauminister Wissing.

Die hohe Kontrolldichte in Rheinland-Pfalz trage dazu bei, dass die Produzenten wüssten, dass sie auffliegen können, fügte er hinzu.

Die Mehrzahl der Beanstandungen bezog sich auf fehlerhafte Etiketten. Aber in den Weinen wurden auch Schwefeloxid, Glycerin, Aromazusätze oder Metalle gefunden. Wissing betonte: „Bei keinem Wein bestand ein Gesundheitsrisiko.“

Einige Weinproduzenten hätten zum Beispiel Vanillin zugesetzt, um zu suggerieren, dass der Wein im Holzfass ausgebaut wurde. Dieses Vanillearoma sei auch in vielen Backwaren – gehöre aber eben nicht in den Wein.

lnw/fs

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150