Begegnungszone in Eupen soll größer werden

Die Begegnungszone in Eupen wird erweitert. Zu der aktuellen Zone soll bald auch ein Teil der Hufengasse gehören.

Eupener entscheiden über die Verkehrsführung in der Innenstadt - Foto: Hufengasse

Hufengasse in Eupen

Das “Nadelöhr” zwischen dem Eingang zum Klösterchen und dem Marktplatz soll neu gestaltet und sicherer für Fußgänger werden. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 115.000€.

Ein Vorschlag der CSP, die Erweiterung bis zum Eingang des Seniorenheims auszuweiten, wurde wegen der zu erwartenden Mehrkosten abgelehnt.

ake - Foto: Julien Claessen/BRF

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5 Kommentare
  1. Dieter Leonard

    Eine Begegnungszone ist per Definition ein Straßenabschnitt, in dem Autofahrer Straßenlaternen ausweichen müssen und sich zwischen Blumenkübeln stauen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, wie dies auf 65 Metern in der Hufengasse realisiert werden soll. Aber wer weiß …

  2. Jean-Pierre Drescher

    Mein Vorschlag – wir verwandeln jede belgische Stadt am besten gleich in einen Urwald. Autos werden verboten und Busse ersetzt durch Railbikes.

  3. Joachim Wahl

    Der Ausdruck „Begegnungszone“ kommt aus der Schweiz. Diese hat mit Erfolg in vielen „verkehrskonfliktbehafteten“ Städten Sraßenzüge zurückgebaut. Konkret werden keine Bürgersteige mehr erhöht angebracht. Der Querschnitt der Straße wird komplett genutzt, sowohl von Passanten sowie Autos. Da braucht man keine Blumenkübel oder Laternen! Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. Passanten haben Vorrang. Und das klappt.

  4. Christian Voigt

    Es klappt bis …. das Auto und der Fussgänger sich begegnen.

  5. Dieter Leonard

    Danke für die Erläuterungen Herr Wahl. Auf sie ist Verlass.
    Dies bedeutet aber auch, dass es in Eupen gar keine Begegnungszone gibt …

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